Behandlung von Rückenschmerzen mit Akupunktur, Tuina, Osteopathie und Chinesischer Medizin in München

Rückenschmerzen – Sicht der westlichen Medizin

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Problemen, aus Sicht der westlichen Medizin entstehen 90% durch „Blockaden“ in den Rückenmuskeln, kleinen Gelenken am Rücken und den Faszien und sind zunächst „harmlos“. Ursachen sind Bewegungsmangel, Kälte, Über- und Fehlbelastungen und auch häufig seelische Faktoren.

In der westlichen Medizin werden Rückenschmerzen meist mit Wärme. Physiotherapie, Schmerzmitteln oder sogar Cortison behandelt, nicht immer erfolgreich…

Nur ca. 10% entstehen durch schwerwiegende Ursachen (Bandscheibenvorfall, Wirbelkörperbruch, Entzündungen oder Tumore, manchmal auch innere Krankheiten), Warnsignale, die eine schnelle Diagnostik (Orthopädie, Neurologie, Röntgen, CT, MRT) sind

  • Lähmungen des Beins,
  • Beeinträchtigung der Blasen- oder Darmfunktion,
  • Fieber oder andere Entzündungszeichen,
  • Vorausgehende Verletzungen und Unfälle,
  • Eine Krebserkankung in der Vorgeschichte

Daneben besteht die Gefahr der „Chronifizierung“, das heißt das eine lange (mehr als 3 Monate) bestehender Schmerz ein „Schmerzgedächtnis“ im Körper erzeugt, Schmerzen gefühlt werden obwohl der eigentliche Auslöser gar nicht mehr existiert“

Rückenschmerzen –  Behandlung mit TCM in München

Wenn keine Warnsignale vorliegen, sind fast immer Rückenschmerzen mit Methoden der Chinesischen Medizin (Akupunktur, Tuina, Osteopathie, Taijichuan, Qigong, chinesische Arzneimittel) sehr erfolgreich behandelbar, sowohl

  • akute Rückenschmerzen als auch
  • chronische Rückenschmerzen

Die Behandlung von Beschwerden, die unter der allgemeinen Begrifflichkeit “ Rückenschmerzen, Hexenschuss etc.“ bekannt sind, umfaßt eine Vielzahl von Beschwerdebildern, die nach den Methoden der Naturheilkunde / Integrativen Medizin erkannt und klassifiziert werden und – noch viel  wichtiger – nachhaltig behandelt werden können.

Wie geht man mit TCM bei Rückenschmerzen vor?

Vor Beginn der Behandlung (unter Berücksichtigung der schulmedizinischen Diagnostik falls erforderlich) eine Chinesische Diagnose gestellt. Häufige Diagnosen sind aus Sicht der Chinesischen Medizin sind

  • akute „Kälte-Wind-Blockade“ (algor venti, hanfeng)
  • Stase des Qi durch emtiones
  • Stase des Xue (Blut) in den Leitbahnen („Meridiane“)
  • chronische Verletzung der Leitbahnen
  • energetische Erschöpfung (depletio, xu) im FK Niere (dieffeneziert wird noch Yin oder Yang-Erschöpfung (depletio, xu))
  • „Bi-Syndrom“ (Rheumaerkrankungen)

Durch die Diagnose können dann die richtigen  Akupunkturpunkte, Tuina- und Osteopathie-Griffe und ggf. Arzneirezepte bestimmt werden.

Erfolgschancen, wissenschaftliche Studien

Durch die genaue Diagnose wird die Wirksamkeit erhöht. Zwar konnte man auch in den deutschen Modell-Studien (GERAC, ART) nachweisen, daß „unspezifische Akupunktur“ bei Rückenschmerzen hilft (auch besser als sogenannte „Schein-Akupunktur“) und deshalb werden auch von den gesetzlichen Kassen Akupunktur beim Kassenarzt bezahlt.

Mit chinesischer Diagnostik und genauer Bestimmung der Differentialdiagnose und Syndrommuster steigen die Chancen aber erheblich, Studien aus China und aus der Klinik in Bad Pyrmont (Prof. Jin Liu) ergaben deutliche bessere Ergebnisse:

Akupunktur

Oft beginnt die Behandlung leider sehr spät, wenn die konventionellen (schulmedizinischen) Methoden eine nicht ausreichende Wirkung haben, also während die ursprüngliche Behandlung noch besteht z.B. Cortison oder Schmerzmittelgabe.

Die Behandlung erfolgt an Akupunkturpunkten  am Rücken und Fernpunkte acuh Armen und Beinen und an Mikrosystemen (Ohrakupunktur, ZMS, Schädelakupunktur, ECIWO-Akupunkur etc.), mit Wärme (TDP-Lampen, Moxibustione, Heilwärmer), durch Tuina und Osteopathie.

Bei chronischen Schmerzen sind meist 8-15 Behandlungen notwendig, in manchen Fällen auch mehr.

AUFKLÄRUNGSBOGEN AKUPUNKTUR. – LINK TUINA Osteopathie

Vorbeugung von Rückenschmerzen

Wichtig ist gute, regelmäßige Bewegung, Anpassung des Arbeitsplatzes, gezielte Gymnastik und Bewegungstherapien wie

  • Krankengymnastik, Rückenschule
  • Taiji, Qigong oder Yoga

Ausreichende Bewegung 1 x 30 min pro Tag und eine Ernährung, die in der Zusammenstellung auf dem Gespür beruht was der Mensch selber entwickelt, um sein Wohlbefinden zu erlangen. Eine genaue Handlungsanleitung um Störungen in Zukunft zu vermeiden wird im Rahmen der Behandlung gemeinsam erarbeitet.