Therapietechniken
Chinesische Diagnose
Akupunktur (Körper- und Ohrakupunktur, Mikrosystemakupunktur)
Chinesische Arzneimitteltherapie (Phytotherapie)
Moxibustion, Schröpfen & Guasha (Schabtechnik)
Tuina (chinesische manuelle Therapie
Diätetik (Ernährungsberatung) und Lebenspflege (yangsheng)
Taiji & Qigong
Blutegel bei Gelenkerkrankungen
Osteopathie
Akupunktur
Akupunktur ist die im Westen, nicht nur in München, am weitesten verbreitete Methode der Chinesischen Medizin. Durch den Nadelstich (oder Verbrennen von Beifußkraut, der Moxibustion, chin. zhenjiu) an definierten Punkten wird der Fluss der Energien (Qi & Xue) im Leitbahnsystem (auch Meridiane genannt) beeinflusst.
Außer bei Schmerzen ist sie bei Allergien, Asthma, Magen-Darm-Leiden, Schlafstörungen und einer Vielzahl anderer organischer und funktioneller Beschwerden wirksam [Indikationsliste].
Üblicherweise werden zwischen 1-20 Punkte stimuliert, die Behandlung dauert ca. 30 Minuten. Je nach Beschwerdebild sind meist 5-15 Behandlungen sinnvoll, bei sehr lang andauernden Krankheiten können auch mehrere Sitzungen notwendig werden. Nebenwirkungen sind sehr selten.
Einverstaendnisbogen Akupunktur
Neben der klassischen, chinesischen Körperakupunktur haben sich im Westen auch „Schulen“ entwickelt, die einzelne Körperregionen (am bekanntesten ist das Ohr, aber auch andere Regionen, „Mikrosysteme“, ECIWO) benutzen und dadurch große Wirkungen auf den ganzen Körper erzielen.
Daneben gibt es noch eine Art „Reflex-Akupunktur“, bei der nach westlichen, neurologischen Vorstellungen Nadeln gesetzt werden (Triggerpunkte) – dies hat mit Chinesischer Medizin nur noch entfernt zu tun, ist als Ergänzung aber sinnvoll.
