Therapietechniken

Chinesische Diagnose
Akupunktur (Körper- und Ohrakupunktur, Mikrosystemakupunktur)
Chinesische Arzneimitteltherapie (Phytotherapie)
Moxibustion, Schröpfen & Guasha (Schabtechnik)
Tuina (chinesische manuelle Therapie
Diätetik (Ernährungsberatung) und Lebenspflege (yangsheng)
Taiji & Qigong
Blutegel bei Gelenkerkrankungen
Osteopathie

Chinesische Arzneimitteltherapie

Die Anwendung chinesischer Arzneimittel ist in China das häufigste therapeutische Verfahren der chinesischen Medizin. Die 400 wichtigsten chinesischen Arzneimittel sind bei uns in Deutschland und in München über Apotheken erhältlich, die für Identität, Qualität und Reinheit garantieren. Meist werden Heilpflanzen eingesetzt (Blätter, Blüten, Wurzeln, Ästchen und Rinden), seltener auch mineralische oder tierische Substanzen (Beispielsweise Muschelschalen). Auf Artenschutz wird streng geachtet. Die Arzneimittel werden in Kombination von 2-15 Einzelmitteln als „Rezeptur“ vom Arzt verordnet und meist als Abkochung (Dekokt) [Kochanleitung] eingenommen.

Möglich sind auch andere Einnahmeformen wie Granulate (eine Art Instantpulver, das mit 150 ml heißem Wasser aufgerührt wird). Bei Kleinkindern werden hydrophile Konzentrate (in Tee oder Saft) verordnet. In Salben, Sprays, Einläufen und Zäpfchen (Suppositorien) können chinesische Arzneimittel auch lokal wirken.
Aufklärungsbogen

Neben akuten Infekten wirken die Arzneimittel besonders bei Allergien, Hautkrankheiten, Reizdarm, Darmentzündungen, Gastritis, Hepatitis, Regelstörungen [siehe Indikationsliste].

Hier finden Sie eine Anleitung zur Einnahme von Granulaten und Tropfen.

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